Ein Flüsterblatt im Wind

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Ein Flüsterblatt im Wind

Beitrag von Tyroon Flüsterblatt am Di Mai 24, 2016 6:12 pm

Act 1: Operation Hans

Eine Woche.
Eine Woche trug er die Kutte mittlerweile. Prospect. Kein besonders toller Titel, aber das war “Corporal” ja auch nicht gewesen. Trotzdem fühlte es sich gut an. Er bekam die Chance sich zu beweisen, sich einen Top-Rocker und den Platz in einer Familie zu verdienen.
Familie…. ein Wort über dass er nachdachte, seit Johnny die FKON verlassen musste und den B69ers beitrat. Aus Pflichtbewusstsein war Tyroon ein Soldat geblieben, hatte den Kampf fortgesetzt. Aber was Johnny ihm über den Club erzählte, der Zusammenhalt, das Vertrauen, die unbedingte Loyalität…. Dinge die ihn an seinen Stamm auf Arboria erinnerten. Dinge die er lange Zeit hinter einer Wand aus Hass und Gewalt versteckt hatte. Eine Erinnerung die sich anfühlte wie ein klaffendes Loch in seiner Brust, dass er mit Dominionleichen zu stopfen versucht hatte. Aber es brachte nix. Zweifel machten sich in seinen Gedanken breit, Zweifel an der FKON, ihm wurde klarer, dass keine der Leichen über die er ging, Arboria je ungeschehen machen konnte, auch wenn die Vergeltung ein Trost war. Aber wollte er wirklich jeden Tag aufs Neue für ein bisschen Linderung sein Leben riskieren, nur um am Ende als namenlose Leiche, von Kugeln durchsiebt, in irgendeinem dreckigen Schützengraben am Arsch von Nexus zu verrecken? Nein. Wollte er nicht.
Finanziell gesehen war das ein kleines Problem, denn anfangs würde er durch den Club kaum Geld verdienen können, doch seine militärische Ausbildung qualifizierte ihn gut als Söldner oder Kopfgeldjäger, wenn er mal knapp bei Kasse war…. irgendwie würde er schon überleben.
Das Cyber-Monokel surrte leise als es herauszoomte, und Tyroon es abnahm. Fast schon zärtlich pustete er über das gereinigte Feuerrohr seiner Pistole, hielt es gegen das Licht der Lampe seiner Werkstatt, um zu schauen ob es wirklich sauber war. Der Stahl glänzte im künstlichen Licht, ein präzise gefertigtes Teil, das sicher stellt dass die Kugel auch dort hinfliegt wo sie hinfliegen soll. Wo jemand anders an Grindern herumschrauben konnte, verstand er sich auf Militärtechnologie. Seit er Arboria verlassen, und sich für die FKON gemeldet hatte, hatte er den Umgang mit verschiedenen Waffen gelernt. Sturmgewehre, Schrotgewehre, Pistolen. Das war die Grundausbildung. Anschließend kamen noch Klauen, Scharfschützengewehre, und schallgedämpfte Waffen dazu, als er Stalker wurde. Mit der Stalkerausbildung kamen auch verschiedene Gerätschaften dazu. Tarnkappen, Nanohäute, Schildgeneratoren, und Überwachungsvorrichtungen wie Kameras, Wanzen, oder Peilsender. Mit der Zeit lernte er immer mehr, die Schwarzkutten waren dabei seine Vorbilder. Zwar blieb diese Elite meistens für sich, doch wann immer er konnte, versuchte er freiwillig unter ihnen zu arbeiten, um sich mehr Dinge zeigen zu lassen, oder abzuschauen.
Es zischte als er mit der Ölspraydose einen leichten Film über die Waffenteile zog, bevor er sich daran machte sie wieder zusammen zu bauen. Feuerrohr in den Laufschlitten, Verschlussfeder drauf, den Schlitten wieder auf die Waffe führen, und alles einrasten. Kurzer Funktionstest, den Schlitten wie beim Laden zurückziehen, entsichern, abdrücken. Ein leiser Knall als der Schlagbolzen seine Arbeit tut. Funktioniert alles, die Waffe sichern, jetzt erst das volle Magazin einlegen, und die Waffe in einem Oberkörperholster unter dem Pullover verstauen. Den dazugehörigen Schalldämpfer steckte er sich in die Hosentasche.
Zufrieden lächelte er über sein neues Equipment. Simon hatte ihm tatsächlich alles besorgt was er haben wollte, und ihm sogar einen Teil auf Pump gegeben. Ein neue Energieneinheit für seinen Gürtelgenerator, eine neue Pistole samt Schalldämpfer, zwei Magazine samt Munition, und eine kleine Kamera, die er sich wie einen Stift versteckt hinters Ohr klemmen konnte. Es hätte mehr sein können, aber Tyroon wollte bescheiden bleiben, denn Freundlichkeit sollte man nicht zu sehr ausnutzen. So waren Pistole und Energieeinheit unmodifiziert, und andere Waffen als die Pistole und seine Klauen hatte er auch nicht, aber das waren Dinge mit denen er sich Zeit lassen konnte, und die für seinen derzeitigen Job nicht wichtig waren.
Sein erster Job. Operation Hans.
Ein Grinsen schlich sich über sein Gesicht, als er seine Werkbank aufräumte, und sich danach zum Spiegel begab, um die Aufmachung zu checken.
Johnny und Simon hatten ihm den Tipp gegeben. “He… ich bin mir ziemlich sicher der Boss würde sich freuen, wenn die B69ers ihr eigenes Diner hätten.”. So schnell hätten sie gar nicht schauen können, hatte Tyr alle Infos über den Besitzer zusammengetragen, die er finden konnte. Hans Carter, Mensch, um die fünfzig Jahre alt, stank mehr nach Geld, wie ein Soldat nach Schweiß wenn er drei Wochen in Jochgrab unterwegs war, verdiente seine Kohle ganz offiziell damit, knappe Waren teuer anzubieten. Den Dreck an seinem Stecken konnte man schon von Weitem riechen. Wenn sein Handel so gut lief, dass es ihn reich machte, wozu dann ein Diner? War ihm langweilig?
Das und vieles mehr galt es herauszufinden. Wer waren seine Geschäftspartner? Hatte er noch andere Läden die nicht ins Bild passten? Hatte er illegale Geschäfte am laufen? Wo lebt er und wo wickelt er seine Geschäfte ab?
Beschattung, bis Tyroon etwas brauchbares gefunden hatte, war der nächste Schritt. Und dann würde er sich das Diner schnappen, es dem Boss präsentieren, und sein Gesicht an dem schönen Top-Rocker reiben, den man ihm dann geben würde….
Mit einem Kopfschütteln löste Tyr sich von den Tagträumen, und betrachtete seine Erscheinung im Spiegel. Er trug die Kappe einer Rockband, mit leichten Fransen an den Schirmrändern, die Narbe auf seiner linken Wange hatte er leicht überschminkt. Dazu trug er einen schwarzen Kapuzenpullover, eine ganz normale Hose, ganz normale Schuhe, alles war verwaschen, schlicht und einfach. Normalerweise legte er Wert auf ein gepflegtes und gestyltes Äußeres, um cooler auszusehen, und weil die Frauen drauf abfuhren, aber heute nicht. Niemand sollte einen Grund haben ihn genauer anzusehen oder zu mustern. Er sah aus wie jemand der sich sein mickriges Gehalt mit dem Ausliefern von Pizza, oder in einem armseeligen Fabrikjob am Förderband verdiente…. perfekt. So würde er niemandem auffallen, und er konnte dem Hans in Ruhe nachstellen.
Ein letzter Check der Kamera, die er gut zwischen Ohr und Kappe in den Haaren versteckt hatte. Das Bild auf dem Tabletchron war scharf, die Haare waren nur an den Rändern zu sehen. Perfekt um einige Fotos zu schiessen, und wenn er die Blickrichtung der Kamera ändern musste, konnte er sich ganz unauffällig hinter dem Ohr kratzen. Es war perfekt.
Kurz wurde sichergestellt dass die Kamera unter der Kappe auch hielt, dann verließ er das Haus in Algofels in dem er und Johnny wohnten, zückte den Grinderschlüssel und warf sich in den Sattel. Der Schlüssel drehte sich im Zündschloss, der Motor hustete trocken wie immer, erst ein Mal…. zwei Mal… dann heulte er endlich auf, der Auspuff schoss eine kleine schwarze Rauchwolke in die Luft, zur Bestätigung dass der Grinder lief.
Genüsslich drehte er den Gasgriff auf Anschlag, und zog in einer Wolke aus Sand und Staub, mit voller Beschleunigung den Canyon entlang, der den Weg zu seinem Zuhause darstellte.
Nächster planmäßiger Halt, Hans Diner.

Tyroon Flüsterblatt
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Re: Ein Flüsterblatt im Wind

Beitrag von Tyroon Flüsterblatt am Fr Jun 03, 2016 5:40 pm

Manchmal kommen sie wieder...

Die Explosion einer Mörsergranate in der Nähe, riss Tyroon aus seiner Starre. Seine Ohren pfiffen schon seit knapp zehn Minuten von dem Schlachtenlärm der seit etwa zwanzig Minuten um ihn herum toste, sein Gleichgewicht war etwas beeinträchtigt, von den vielen Erschütterungen der Explosionen um ihn herum. Er warf das leere Magazin aus seinem Sturmgewehr aus, und zog ein Neues aus den Taschen seiner Kampfweste, klopfte es sich gegen den Helm, damit eventueller Schmutz heraus fiel, und lud seine Waffe damit durch, bevor sich wieder leicht nach vorne lehnte, um die Sandsackstellung ein paar Meter vor ihnen unter Beschuss zu nehmen. Die Kugeln peitschten durch die Luft, surrend wie rasende, todbringende Insekten, und schlugen dumpf in den Sandsäcken ein. Genaues Zielen war ein Luxus, denn das schwere Maschinengewehr feuerte sofort auf den Schützengraben in dem sie sich befanden, zurück.
Hastig kauerte sich Tyroon wieder zusammen, um sicher vor den feindlichen Geschossen zu sein, während er neben sich ein helles Klirren hörte. Der Mordesh neben ihm fiel schlaff zurück in den Schützengraben, auf Stirnhöhe seines Helmes klaffte ein Zeigefinger-dickes Loch, und Blut rann ihm übers Gesicht, während die leeren, leblosen Augen in den Himmel starrten.
“Scheisse! Marius!”, schrie ein Mensch einen Meter weiter, bevor er sich auf den toten Mordesh stürzte, und mit wässrigen Augen versuchte ihn wachzurütteln, als wäre er einfach nur eingeschlafen. Wahrscheinlich hatten sie sich während der Ausbildung kennen gelernt, und waren richtig dicke Freunde geworden…. bis ein einziger Schuss sie auseinander gerissen hatte. Das Schlachtfeld war voll mit solchen und ähnlichen Bildern, wenn man es wagte den Blick schweifen zu lassen. Ein Aurin mit einem blutenden Armstumpf hing irritiert und geschockt im Maschendrahtzaun fest, während der Blick auf der Suche nach dem fehlenden Arm über den Boden zuckte. Schmerzen hatte er wohl keine, dafür stand er zu sehr unter Schock, und alles um die Soldaten herum war zu laut, zu chaotisch, zu brutal um sich auf irgendetwas zu konzentrieren.
Ein paar Meter weiter hatten sich zwei Sanitäter mit einem Verwundeten, hinter einer Panzersperre verkrochen, um die Blutung einer Schusswunde an seinem Bein zu stoppen. Mit Klammern und Scheren aus Stahl fingerten sie an der Austrittswunde herum, die groß genug war um den halben Oberschenkel und eine Arterie aufgerissen zu haben, während das Blut in Strömen heraus schoss und die Erde rot färbte. Er schrie unter Schmerzen, bettelte um irgendwelche Schmerzmittel, doch dafür war in dem Kugelhagel einfach keine Zeit, vor allem wo der Mann ja zu verbluten drohte. Verzweifelte Hilferufe, gebrüllte Befehle, Explosionen, und die ständigen Schussgeräusche, vermischten sich zu einer makaberen Symphonie des Krieges, zu der die Soldaten unter Kugel- und Granatenhagel von Stellung zu Stellung huschten, verängstigt in Deckung sprangen, oder brüllend das Feuer erwiderten, um dem Feind möglichst einzuheizen.
“Tief durchatmen….”, rief sich Tyroon die Worte seines Ausbilders wieder ins Gedächtnis, während er hektisch den Kopf schüttelte, um die Konzentration wieder zu erlangen.
Hinter der Sandsackstellung befand sich eine Gebäuderuine, dort hatten sie Deckung vor weiteren Stellungen, und konnten anfangen den Feind aktiv anzugreifen. Das war ihr Ziel, dort mussten sie hin. Sein Blick schweifte rüber zu dem Menschen der immer noch seinen toten Mordesh-Kameraden wachzurütteln versuchte, und Tyroon packte ihn an der Schulter. “Komm schon, er hat es hinter sich, hilf uns! Wir brauchen dich jetzt!”, versuchte er auf den Kerl einzureden, der ihm nur mit schmerzenden Blick entgegen sah. “Wir brauchen hier Granaten, hast du noch welche?”. Ein langsames Nicken war die Antwort. “Dann räche deinen Freund, spreng diese Hurensöhne aus ihrer Deckung, damit wir sie fertig machen können!”.
Der Mann biss zornerfüllt die Zähne zusammen und riss sich zwei Plasmagranaten aus den Schlaufen an seiner Jacke, bevor er die Splinte zog und mit blinder Wut im Bauch und einem wilden Kriegsschrei aus dem Schützengraben sprang um auf den Feind loszurennen. Mit aufgerissenen Augen sah Tyroon ihm nach, versuchte noch seine Jacke zu greifen, um ihn zurückzuziehen, bevor der Mann in den sicheren Tod lief, doch er war zu langsam, und schon war er weg. “VERRECKT IHR PENNER, STERBT!”, schrie er noch, als er mit beiden Armen ausholte um die Granaten hinter die Sandsäcke zu werfen, was ihm auch gelang, bevor der Feind das Feuer erwiderte, und Tyroon das Blut ins Gesicht spritzte.

Schweißgetränkt schrak er von der Matratze auf dem Boden hoch, die er als Bett bezeichnete. Die Atmung ging schnell, sein Puls pochte und dröhnte ihm in den Ohren, und seine Hände verkrampften sich in der Decke, als sein Bewusstsein aus dem Schlaf erwachte. Langsam wanderte sein Blick durch den dunklen Raum, mitten in der Nacht, suchten nach einem Orientierungspunkt in der Dunkelheit, damit er sich an die Dunkelheit gewöhnen, und seine Gedanken sortieren konnte. Sein Blick fiel auf den Spiegel rechts von sich an der Wand, und die Uhr darüber, deren Zeiger ruhig vor sich hin tickten. Zwei Uhr morgens. Er griff nach der Kippendose die auf seinem Nachtschrank lag, und stand auf, um über die Leiter ins Erdgeschoss zu rutschen, und durch die Tür hinaus in die kühle Nachtluft zu treten. Draußen im Canyon war es ruhig, die Grillen zirpten vor sich hin, und der Mond warf sein helles Licht auf den Wüstencanyon mitten in Algofels. Die frische Luft half ihm sich wieder zu fangen, und so fischte er sich eine Zigarette aus der Dose, und entzündete sie mit dem Feuerzeug das sich ebenfalls darin befand. Es die Glut leuchtete orangefarben  auf als er den ersten Zug nahm und den Rauch bis in den letzten Winkel seiner Lunge inhalierte, bevor er den bläulichen Dunst in die Nachtluft blies.
Albträume wie dieser waren eigentlich unüblich für Tyroon, denn grundsätzlich kam er mit dem was er gesehen und erlebt hatte, sehr gut zurecht. Krieg war nie schön, viele Leute starben täglich in ihrem Kampf gegen den Feind, doch er hatte sich immer gesagt, dass Krieg eben so ist. Nur durch diese Opfer hatten die Exiles eine Chance zu überleben. Nur weil tapfere Soldaten jeden Tag aufs Neue ihr Leben riskierten, hatte das Dominion die Exiles immer noch nicht auslöschen können. “Der Kampf für die Freiheit”, wie Tyroon es sich selbst einredete, um all die Toten die er gesehen hatte zu rechtfertigen. Er hätte gar nicht mehr sagen können, wieviele seiner Kameraden neben ihm im Kampf gefallen waren, auch wenn er jedem von ihnen eine Schweigeminute nach der Schlacht geschenkt hatte, um ihr Opfer zu ehren.
Doch insgesamt waren es einfach zu viele, um sich jeden Namen merken zu können. Aber keiner von ihnen verfolgte ihn in seinen Träumen. Nur dieser eine Mensch, den er dazu aufgefordert hatte seinen Freund zu rächen. Zwar hatte er ihm nicht gesagt, dass er rausrennen sollte um besser zu treffen, aber dennoch fühlte Tyroon sich irgendwie mit schuldig an seinem Tod. Hätte er ihn doch einfach trauern lassen, und jemand anders um Unterstützung gebeten….
Ein weiterer Zug von der Zigarette fand den Weg in seine Lunge, und dann in die Nachtluft hinaus, während die Asche der Glut auf den Bretterboden vor ihrem Haus hinabrieselte. Nachdenklich verwischte er die Asche mit dem Fuß, und betrachtete die Erscheinung seiner Körpers, der wie eine Ansammlung von verschiedenen zusammengetragenen Erinnerungen aussah. Jahre der Kriegsführung hatten aus dem schmalen Jäger-Aurin der er einst auf Arboria war, einen doch recht durchtrainierten Krieger gemacht, auf den sein Stamm vielleicht stolz gewesen wäre, wenn sie noch leben würden. Überall an seinem Körper waren die Muskeln und Narben zu sehen, die diese Zeit mit sich brachte, die Narbe auf seiner linken Wange, die von einem Mechari stammte der ihn mit einer Klaue geschnitten hatte, die Schusswunde an der linken Schulter, die er sich in seinem vierten Gefecht zugezogen hatte, weil damals eine Kugel seine Deckung durchbrach, und dazu noch die Tattoos. Das schwarze Laubblatt an seinem linken Unterarm, dass er sich  zusammen mit der Abbildung seiner beiden Armklingen am rechten Unterschenkel, und dem Schädelzahnrad der Verbannten an der rechten Schulter, die er sich alle zusammen nach seiner Stalker-Ausbildung stechen ließ. Wer er ist, was er tut, und wo er hin gehört. Drei Symbole die für immer zusammen gehören würden.
Er seufzte bevor er schließlich den Blick zum Himmel hob, und über sich selbst schmunzelte.
Normalerweise ging er diesen Gedanken aus dem Weg, speziell jetzt wo er den Bikern angehörte, und endlich etwas gefunden hatte um seinem Leben wieder mehr Inhalt als Mord zu verleihen, doch an manchen Tagen konnte man sich der Konfrontation mit dem eigenen Gewissen eben nicht erwehren. Beruhigt und abgekühlt nahm er einen letzten Zug von der Zigarette, bevor er sie in dem übervollen Aschenbecher auf dem Geländer der Terrasse ausdämpfte, und den Weg zurück ins Haus antrat. Ein paar Stunden wollte er sich noch schlafen legen, denn seine Kräfte würde er brauchen, wenn am Abend des selben Tages die Beachbox ihre Pforten wieder für die Allgemeinheit öffnete...

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(╯°□°)╯︵ ┻━┻ FLIP THAT TABLE.

┻━┻ ︵ ヽ(°□°ヽ) FLIP THIS TABLE.

┻━┻ ︵ \(`0`)// ︵ ┻━┻ FLIP ALL THE TABLES

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