B69ers - Das Konzept

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B69ers - Das Konzept

Beitrag von Yunee am Sa Mai 21, 2016 6:59 pm




Die glühende Mittagssonne hatte ihren Zenit erreicht, brannte gnadenlos auf die ohnehin schon heiße Gegend von Algofels herab. Einzig ein kühles Lüftchen wehte über die Landschaft, kündete Reisenden und Arbeitern  hämisch von Linderung, doch nur um sich so schnell wieder zu verflüchtigen, wie es aufgezogen war.
Ein erschöpfter Peacekeeper machte Pause am Rand der Straße, seine Uniform durch die lange Patrouille in der heißen Pampa, an Brust und Achseln von Schweiß getränkt. Sich den Staub von der Fahrt aus dem Gesicht wischend, lehnte er an seinem Grinder, und hörte über sein Infochron ein wenig Radio, was aber in etwa so klang wäre der Band die Lust auf Musik in der Hitze einfach weggetrocknet. Mit einem Zischen öffnete er den Deckel einer Protocola, die sich in seiner Satteltasche von einem kühlen, erfrischenden Getränk, zu einer ekelhaft warmen Brühe verwandelt hatte, die sich im Mund anfühlte wie Säure, die einem den Zahnstein von den Beißern ätzte. Weit und breit war nichts zu sehen, nichts zu hören, nichtmal ein Rowsdower auf der Suche nach Gras, oder ein Wüstenjabbit der seinen Kopf in die Höhe reckte, gar nichts. Der perfekte Ort, um sich den Cowboy-Hut ein wenig ins Gesicht zu ziehen, und die Gedanken ziehen zu lassen….
Ein erdiges, dumpfes Vibrieren in der Ferne riss ihn aus seinen Gedanken, und lenkte seinen erschöpften Blick die Straße hoch. Eine massive Staubwolke türmte sich am Horizont, und die sich daraus schälenden dunkle Silhouetten kündeten von der Ankunft mehrerer Fahrzeuge, begleitet vom dunklen Timbre der Triebwerke. Mit zunehmendem Tempo und Kürzerwerden der Distanz, stieg die Geräuschkulisse massiv an. Zu dem tiefen Brummen grollender Motoren, mischte sich der Lärm von dröhnenden Auspuffrohren. Verchromte, beschlagene, stählerne. Der Geruch von Abgasen und Treibstoff schwängerte die Luft, düstere Rockmusik plärrte blechern aus laut aufgedrehten Grinderboxen, und hallte über die leere Steppenlandschaft, damit auch wirklich jeder in einem halben Kilometer Umkreis Bescheid wusste… die Biker sind da. Mit ordentlich Zunder bretterten sie über den trockenen, rissigen Boden, eine Gruppe aus Menschen, Granok, Aurin, und Mordesh gleichermaßen, mit Grindern in allen Größen, Formen, und Modellen, getuned oder im Originalzustand, Frantic Motors, Nexton, Yaymaha.
So unterschiedlich die Gestalten auch waren, eins hatten sie alle gemeinsam - die patchbeseelte Lederkutte die jeder von ihnen trug, das Markenzeichen und die Visitenkarte jedes Grinderclubs. Die Augen des Peacekeepers folgten der Kolonne mit skeptischem Blick, während die Gruppe das Tempo kurzfristig herausnahm, um provokativ vorbeizutuckern. Die Gesichter vom Staub und Dreck des Ausritts in die nexische Tundra bedeckt, winkten sie dem Einsamen im Vorbeifahren hämisch grinsend zu, ehe sie ein paar Meter weiter die Motoren wieder aufheulen ließen um ihren Weg fortzusetzen und den Gesetzeshüter in einer dichten Staubwolke alleine zurück zu lassen. Zuletzt merkte er sich noch die Buchstaben- und Zahlenkombination, welche auf auf neon-türkisem Flammenhintergund prangte.
B69ers.
Die würden Ärger bedeuten.


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Der Club und seine Member

Cruisen, Grinder, Freiheit, Party...eingeschworener Zusammenhalt... harte Mädels und toughe Typen…. das ist die Welt der B69ers, dem “ersten Grinderclub auf Nexus” (der sie felsenfest behaupten zu sein).
Ein Projekt, möglichst frei von Einschränkungen, bei dem Söldner, Fkon Soldaten, Kleinkriminelle oder Barmädchen, aber auch Familienväter oder Handwerkersgesellen zusammen kommen können, um gemeinsam den rauen und vagabundigen Lifestyle der Exiles im Rahmen eines Motorradclubs zu bespielen.
Dabei bieten sich die Skyplots an, um verschiedene Locations wie die Bonker-Bar und eine Werkstatt zu bespielen, wo der Club seine gemeinsame Zeit verbringt, Biere zischt, Grinder aufmotzt, und seinen Geschäften nachgeht,  doch auch die Weiten von Nexus sollen in das RP eingebunden werden, um mit den Grindern durch die Landschaft zu rasen, und an Lagerfeuern zu campieren.
Das Konzept verzichtet dabei komplett auf eine Gilde, und benutzt Ingame einen Zirkel zur Kommunikation, damit jeder Charakter die Möglichkeit hat Mitglied zu sein, unabhängig von Gildenzugehörigkeit oder RP-Beruf.
Wie bei echten Motorradclubklischees gibt es auch bei den B69ers Licht- und Schattenseiten, die bespielt werden, moralische Konflikte in welche die Charaktere geraten, aber auch großes Spiel um Loyalität, persönliche Schicksale und einer Vision von innerem Zusammenhalt, welche die Leute miteinander verbindet.


Gangleben im Rollenspiel

Angelehnt an echte Motorradgangs, geht es bei dem Projekt im Rollenspiel um das Bespielen einer verschworenen Gemeinschaft, die zusammen durch dick und dünn geht, wo einer dem anderen hilft, und wo Brüderlichkeit ein wichtiges Fundament ist.
Dementsprechend wird viel miteinander abgehangen, entweder an Clublocations, oder auch an anderen Orten, je nachdem wo die Mitglieder sich so herumtreiben. Das Zusammenleben im Club muss dabei nicht immer harmonisch und kumpelhaft sein….  speziell bei ernsteren Themen gehen hin und wieder die Meinungen auseinander und der Umgangston wird von flapsig zu rau, aber wo gehobelt wird, da fallen eben Späne. Die Clubprinzipien dabei trotzdem zu wahren, ist das was einen echten Outlaw ausmacht.
Im Club selbst gibt es verschiedene Geschäfte zu bewältigen, in denen die Charaktere ihre Aufgaben haben oder finden. Seien es die legalen Sachen, wie die Bar im Bonker zu schmeissen und an Grindern zu schrauben, oder auch kriminellere Tätigkeiten wie Schmuggel, Drogen- und Waffenhandel, und Kurierdienste für pikantere Ware.


Yunee

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Re: B69ers - Das Konzept

Beitrag von Yunee am So Mai 22, 2016 4:50 pm

Die Hierarchie

Innerhalb des Clubs gibt es eine Hackordnung, die mit eigenen Patches einhergeht, die auf den Kutten der Mitglieder vorzufinden sind. Jeder dieser Ränge hat eigene Rechte und Pflichten inne, die der Träger des jeweiligen Patches zu wahren hat.


Der Clubvorstand
Seit der offiziellen Auflösung der “First Three, den drei Gründungsmitgliedern des Clubs die bisher das Sagen hatten, besteht der Clubvorstand aus dem President und seinem Vice President. Diese beiden Leute geben grundlegend den Ton und die Richtung innerhalb des Clubs an.


President
Der President (kurz: Pres) ist ein von allen vollwertigen Mitgliedern des Clubs, gewählter Vorstand. Er sitzt am Kopfende des Versammlungstisches und trifft sämtliche wichtigen Entscheidungen des Clubs, die nur in einzelnen, schwerwiegenden Fällen Mitgliederabstimmung erfordern. Grundsätzlich ist sein Wort unangefochten (weil sich niemand traut sich mit dem Pres anzulegen), aber durch die Meinungsfreiheit im Club hat jedes Member das Recht, eine Entscheidung des Presidents per Clubabstimmung anzufechten, falls er das für nötig hält. Der gewählte President der B69ers ist Yunee Taylor.


Vice President
Der Vice President (kurz: Vice oder  V.P) ist der direkte Stellvertreter des Presidents, und somit “Second in Command” des Clubs. Er ist die rechte Hand des Presidents, steht diesem in seiner leitenden Position mit Rat und Tat zur Seite, und übernimmt die Leitung des Clubs, wenn der President durch besondere Umstände verhindert ist. Der V.P besitzt im Prinzip die gleichen Rechte und Pflichten wie der President selbst, nur wird er nicht von den Mitgliedern gewählt, sondern vom President selbst bestimmt. Die Position des V.Presidents bei den B69ers ist derzeit noch vakant.


Member
Wird ein Prospect vom President akzeptiert, und verdient sich das Vertrauen und die Akzeptanz des Clubs, dann hat er die Möglichkeit zum vollwertigen Mitglied aufzusteigen (President-Entscheidung, oder Club-Abstimmung).
Sobald der Prospect-Patch von der Lederkutte abgetrennt wird, trifft man eine Entscheidung fürs Leben. Denn wurde der Top-Rocker des Clubs erstmal angenäht, dann ist der Pakt besiegelt, Loyalität zum Club, für immer.
Member haben Rechte und Pflichten im Club, denen sie nachkommen müssen, oder von denen sie Gebrauch machen können. Zum Einen wäre da das Stimmrecht am Tisch, wenn über wichtige Clubangelegenheiten abgestimmt wird, die der President nicht alleine entscheiden kann oder will. Weiterhin das Vetorecht, bei dem ein Member im absoluten Zweifelsfalls eine Entscheidung des Presidents per Clubabstimmung anfechten kann, und auch das Recht vom Club angehört zu werden, wenn das Mitglied ein wichtiges Anliegen vorzutragen hat, oder sich für etwas dass er getan hat rechtfertigen möchte. Die Memberpflichten sind in den meisten Fällen sehr selbstredend. Mitglieder des Clubs repräsentieren den Club, und haben das Bild und die Prinzipien des Clubs in allen Fällen zu wahren. Loyalität und Brüderlichkeit sind das oberste Gebot, Clubmitglieder helfen einander und verraten sich nicht, clubinterne Angelegenheit bleiben auch innerhalb des Clubs. Entscheidungen werden stets zum Wohle des Clubs getroffen, der eigene Profit hat dabei immer im Hintergrund zu stehen.
Diese Dinge machen ein vollwertiges Mitglied bei den B69ers, und einen wahren Outlaw aus.


Prospects
Probemitglieder die auch liebevoll “Mädchen für alles” genannt werden. Wenn ein Bewerber vom President akzeptiert wird, bekommt er eine Lederkutte und einen “Prospect”-Patch, und hat ab diesem Zeitpunkt die Möglichkeit sich seine Clubmitgliedschaft zu verdienen.
Es gibt keinen Zeitrahmen, wie lange man Prospect sein muss um aufzusteigen, wenn der Club dem Rekruten vertraut und ihn akzeptiert, kann er jederzeit seinen Top-Rocker erhalten.
Das Leben als Prospect ist kein leichtes, man hat innerhalb des Clubs keinerlei Rechte auf irgendetwas, und hat bei allen Anweisungen von Membern ausnahmslos zu spuren, was auch oft daraus hinaus läuft, dass man die Drecksarbeit macht, wie zum Beispiel Klos putzen, den Boden aufwischen, oder andere nieder Arbeiten.
Doch wer Clubmitglied werden will, muss eben beweisen dass er alle Strapazen überwinden wird, um sich seinen Platz im Kreis der Familie zu verdienen. Wie weit Prospects von den Dingen die gerade im Club passieren Bescheid wissen, entscheidet der Club je nach Ermessen. Prospects die sich gut anstellen, erfahren mehr als andere Anwärter.


Hangarounds
Leute die beim Club rumhängen, aber weder Prospects, noch Mitglieder sind, werden als “Hangarounds” bezeichnet. Sie sind Freunde des Clubs, ihnen wird ein gewisser Grad an Vertrauen entgegengebracht, und sie dürfen sich auch in den offenen Bereichen des Clubhauses und anderer Locations aufhalten, ohne dass man sie direkt skeptisch beobachtet. Weiters dürfen sie sich nützlich machen wenn sie wollen, manche Groupies stellen sich beispielsweise gerne hinter die Bar, um den Bikern schöne Augen machen zu können. Hangarounds sind in die Clubaktivitäten aber nicht eingeweiht, und haben nur mit der öffentlichen Seite des Clubs zu tun.


Aussteiger und Verbannte

Wenn ein Mitglied aus dem Club aussteigen möchte, oder die Clubprinzipien- und Gesetze bricht, kann ihm durch eine Mitgliederabstimmung, die Kutte und der Member-Patch abgenommen werden. Dadurch verliert er seinen Mitgliedsstatus, und weiterhin alle Rechte und Pflichten innerhalb des Clubs. Weiters müssen verpflichtend die Clubtattoos geschwärzt werden, um jede Verbindung zum Club zu kappen. Eine Chance auf einen späteren Wiedereinstieg gibt es nicht, diese Entscheidung ist endgültig.
Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass Aussteiger und Exkommunizierte sich zumindest einen letzten Rest Würde wahren wollen, und die Tattoos selbständig schwärzen lassen, und alle Clubangelegenheiten von denen sie wissen mit ins Grab nehmen. Sollten sie die Tattoos aber nicht entfernen, oder sich von Rachegefühlen doch noch verleiten lassen den Club im Nachhinein zu verraten, haben sie mit den entsprechenden Konsequenzen zu rechnen. Je nach Schwere des Verratsdelikts, kann aber auch schlicht kurzer Prozess gemacht werden.

Yunee

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